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Ort: Paracelsusstraße 8, 5700 Zell am See
Zielgruppe: Senioren und Angehörige
Link: Zur Website von Beratungsstelle des Landes
Kontaktperson: Primar Dr. Oliver Preyer
Email:
Telefon: +43 (6542) 777– 8585, Montag – Freitag, 8 – 13 Uhr

Was ist ein Beckenbodenzentrum?

Mehr infos unter: folder_Beckenboden_Extern_WEB-02.pdf

 

Interview mit Prim. Dr. Oliver Preyer, Leiter des Zentrums für Kontinenz- und Beckenbodenmedizin im Tauernklinikum Zell am See.

 

 

Herr Primar, Seit Juli gibt es am Tauernklinikum Zell am See ein interdisziplinäres Zentrum für Kontinenz- und Beckenbodenmedizin (Beckenbodenzentrum). Warum?

Preyer: Studien konnten zeigen, dass fast eine Million Österreicher an Blasen- oder Darmschwäche und/oder an einer Senkung des Beckenbodens leidet, die Dunkelziffer ist groß. Uns ist wichtig, Betroffenen kompetente Behandlung anzubieten, die niederschwellig zu erreichen ist.

 

Es ist dies die erste interdisziplinäre Einrichtung dieser Art im Bundesland Salzburg, was ist das und wieso wurde diese im Tauernklinikum Zell am See etabliert?

Preyer: Das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachdisziplinen, vorrangig der Gynäkologie, Urologie und Allgemeinchirurgie, ist bei mitunter komplexen Fragestellungen und Problemen der betroffenen Patienten essentiell. Da wir in der Gesundheitsversorgungsregion Salzburg Süd das einzige Krankenhaus sind, das alle drei Kernfächer für die Definition eines Beckenbodenzentrums unter einem Dach vereint, war es naheliegend, die Initiative zu ergreifen und dieses in unserem Haus zu etablieren.

 

Wie ist eine Hilfe bei Inkontinenz oder Senkungsbeschwerden möglich?

Preyer: Da auch die Ursachen der Beschwerden sehr unterschiedlich sein können, werden Experten der unterschiedlichsten Abteilungen eng miteinander im Sinne der optimalen Betreuung zusammenarbeiten, stellen ihre Fachkompetenz und Erfahrung zur Verfügung und operieren sogar bei Bedarf gemeinsam.

 

Wer kann in das neue Beckenbodenzentrumkommen?

Preyer: Menschen, die an Blasen oder Darmschwäche leiden, unwillkürlich Harn oder Stuhl verlieren, Winde nicht zurückhalten können und/oder Probleme im Bereich des Beckens oder des Beckenbodens haben. Eine Zuweisung durch den betreuenden Arzt ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

 

 

Wann und wo finden die Untersuchungen statt?

Preyer: Nach Terminvereinbarung in den Räumen der gynäkologischen, urologischen oder allgemeinchirurgischen Ambulanz, Ebene 1 im Tauernklinikum Zell am See.

 

Was müssen die Patienten mitbringen?

Preyer: Informationen über vorangegangene und bestehende Erkrankungen oder Operationen.

 

Wie lange kann die Untersuchung dauern?

Preyer: Wir wollen der Ursache der Beschwerden unserer Patienten auf den Grund gehen. Das erfordert verschiedene Untersuchungen, deren Ergebnisse wir im Team und dann mit den Patienten besprechen. Dies kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Abhängig von ihren Beschwerden und den erhobenen Befunden können weitere Untersuchungen erforderlich sein, die nicht am selben Tag durchgeführt werden können oder eine spezielle Vorbereitung erfordern. Wir werden die Termine für die Patienten koordinieren. Kontrolluntersuchungen um den Therapieerfolg zu überprüfen, eine Abschlussuntersuchung bzw. ein Abschlussgespräch sind ebenfalls vorgesehen.

 

Was ist das Besondere am interdisziplinären Beckenbodenzentrum?

Preyer: Unsere Patienten haben immer einen Ansprechpartner, der die Anamnese erhebt, die Befunde bespricht, erforderliche Untersuchungen erklärt und mit ihnen das weitere Vorgehen vereinbart. Spezialisten arbeiten gemeinsam im Team daran, für die Betroffenen die bestmögliche Behandlung zu finden.

 

Terminvereinbarung:

A. ö. Tauernklinikum Zell am See

Paracelsusstraße 8

5700 Zell am See

Tel. 06542 777 - 8585

Montag – Freitag, 8 – 13 Uhr

www.tauernklinikum.at

 


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